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...das regelmäßige Kurzinterview mit einem Vereinsmitglied

Die 11 Fragen können jeden treffen, der sich ihnen stellt. Ob Fußballer oder Turnerin, Hallenwart oder Vorstandsmitglied, alt oder jung, jeder soll die Chance haben, auch spartenübergreifend, die anderen Vereinsmitgleider etwas kennenzulernen. Wieviel man im Interview von sich preisgibt, bleibt jedem selbst überlassen. Je nach Alter des Interviewpartners werden die Fragen variieren, vielleicht individuell auch etwas “derber” ausfallen ;-)

Her mit den “echten” Typen 11 Fragen an. -Keeper André Moler Albertsen


Frage 01:  Moler, stell dich doch bitte kurz vor!


 

Spielerportrait und mit Tochter Alicia - alle Bilder zum Großklicken

Mein bürgerlicher Name ist André Albertsen, ich bin 34 Jahre alt, wohne und stamme aus Löwenstedt. Nach Studium der Angewandten Physischen Geographie in Trier. Ich bin ich nun seit 8 Jahren in Husum als Vermessungstechniker beim ÖbVI Jürs in Husum angestellt. Ich bin ledig, bin seit fast 2 Jahren mit Kerrin zusammen und habe eine 6 jährige Tochter, Alicia.


Frage 02:  Seit wann bist du beim TSV Hattstedt, was machst du dort genau und was macht diesen Verein für dich persönlich aus? In welchen Vereinen warst du vorher aktiv?

 

 

Ich spiele mittlerweile mein drittes Jahr in Hattstedt und das im Tor. Böse Zungen behaupten, ich könnte keine andere Position spielen...lass ich mal so stehen. Daneben kümmere ich mich ums Berichte-Schreiben, das habe ich in Löwenstedt auch schon einige Jahre gemacht. In Löwenstedt habe ich 26 (!) Jahre gespielt, während des Studiums zeitgleich auch beim SV Sirzenich in der Bezirksliga West Rheinland. Bevor ich nach Hattstedt kam, spielte ich ein Jahr für den TSV Drelsdorf. Den TSV Hattstedt zeichnet aus, dass es ein ungemein vielseitiger Verein ist. Da kümmern sich in vielen Sparten viele Leute um viele sportliche wie soziale Aspekte. Selten und großartig!


Frage 03:  Wer dich kennt, wird dich zweifelsohne als einen “echten Typen“ bezeichnen, einen mit Ecken und Kanten. Die echten Typen gibt es im Fußballgeschäft leider immer seltener. Wer gehört deiner Meinung nach unbedingt in die Top-Fünf und warum?

 

Da sich die Frage auf das Fußball-“Geschäft“ bezieht, gucke ich mal in die große Runde, nicht auf unsere Amateur-Ebene:

→ Matthias Sammer: DER Fußballer schlechthin, in allen Belangen.

→ Die Torhüter Jens Lehmann, Uli Stein und Frank Rost: Diese haben sich durch Leistung dafür qualifiziert, den Mund aufzumachen ...weit! Auch manchmal zu weit!

→ Paul Gascoigne: Guckt Euch mal ein aktuelles Bild gewürzt mit seiner Biographie an...dann wisst ihr Bescheid.



Frage 04:  Als Torwart ist man oftmals Anheizer, Held oder Pechvogel des Tages, aber auch ein guter Beobachter. Führe die folgenden Sätze weiter!

 

 Oftmals Anheizer seines Teams

a) Fußball ist manchmal Kampfsport, weil...man auch mal etwas zupacken muss, wenn es anders nicht läuft. Motto: Hart aber fair.

b) Wenn man sieht, dass es vorne nicht läuft, ...bekommt man hinten graue Haare, weil man dann in wenigen Situationen das Spiel hinten vergeigen kann. Aber: Die da vorne gewinnen Spiele, wir hinten Meisterschaften.

c) Wenn Du den einzigen Treffer des Tages kassierst, ...haben wir 0:1 verloren. Das mieseste aller Ergebnisse.


Frage 05:  Gibt es Parallelen oder große Unterschiede zwischen dem Keeper Moler und André Albertsen privat?

 

Parallelen: Kann immer und überall schlecht verlieren.

Unterschied: In der Feuerwehr bin ich nicht defensiv, sondern offensiv eingestellt.

Alles andere mögen andere Menschen beurteilen.


Frage 06:  Was war bisher dein persönliches Highlight in der Saison 2011/2012?

 

Eigentlich ist jeder Sieg ein Highlight, hervorzuheben sind aber die Siege gegen Rödemis und IF Tönning, beide dreckig und gemein. Das Spiel gegen den FC Sylt war natürlich auch eine vorweggenommene Belohnung. Und dann aus der letzten Saison das Spiel in Hannover gegen deren U23. Ich glaube ich habe mich nicht all zu schlecht angestellt.


Frage 07:  Was hast du abseits des Fußballrasens an Interessen und Hobbys? Wie sieht ein perfekter freier Tag bei Dir aus?

 

 Im schicken Dress des Firefighters

Hobbys: Freiwillige Feuerwehr. Da bin ich Gruppenführer, und es hören wenigstens 8 Leute mal auf mich.

Meine Musik- und Film-Sammlung. Ca. 900 CDs und ca. 500 Filme. Ich fühle mich erst wohl, wenn alles im Schrank steht.

Der FC St. Pauli von 1910 e.V.: eigentlich kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung!

Arbeiten beim Agrarökonomen. Das tu ich schon immer.

Der perfekte freie Tag ... den kann es nicht geben, da er viel zu früh zu Ende ist.


Frage 08:  Verdrehte Welt !

 

 

Am FC St. Pauli stört mich , dass...da zu viele Dachlatten auf den Rängen stehen und erst recht sitzen. We are not perfect!

Am FC Bayern schätze ich, dass...die sich alles selbst erarbeitet haben und die ein gesunder Verein sind. Im Gegensatz zu vielen anderen Möchtegern-Top-Clubs in Europa.


Frage 09:  Assoziation – Schreibe zu jedem Begriff in einem Satz, was du damit für dich persönlich verbindest:

 

 

Oberflächlichkeit: Ist eine Eigenschaft von Leuten, mit denen ich eher weniger zu tun haben möchte.

Ideale: Muss man haben, um sie anzustreben, sonst kann man nicht besser werden.

Erfolg: Gibt einem fast immer Recht.

Angst: Kann nützlich oder gar notwendig sein, allerdings nicht auf dem Fussi-Platz.

Revolution: Es hat gute und weniger gute gegeben, und sind immer wieder notwendig, da schleichende Umwandlung/Erneuerung zu lange dauern kann.



Frage 10:  Stell dir vor, du könntest die Uhr noch einmal zurückstellen. In welchem Lebensjahr würdest du noch einmal ansetzen und warum?


 

Nur für´s Ego. Noch einmal 18 sein und ein besseres Abitur machen. Das habe ich einfach aus purer Faulheit verrissen. Ansonsten soll es so, wie es ist. Gut so!


Frage 11:  Das möchte ich noch sagen.

 

Wer dafür ist, dass wir jetzt endlich mal eine positive Serie starten, der hebe jetzt die Hand. Wer sie unten lässt, den soll der Blitz beim Schei...Toilettengang treffen. Packen wir es an! Ich grüße alle, die von mir gegrüßt werden wollen.

Hossa und Forza St. Pauli! Moler

 

Tim - Februar `11

Achtung kampfstark! 11 Fragen an. -Jiu-Jitsu-Ka und Trainerin Natascha Carstensen


Frage 01:  Natascha stell dich doch bitte kurz vor!


 

Im Kampfrichteroutfit

Ich heiße Natascha Carstensen, bin 18 Jahre alt und komme aus Hattstedt. Ich besuche zur Zeit die zwölfte Klasse der Hermann Tast-Schule.


Frage 02:  Seit wann bist du beim TSV Hattstedt, was machst du dort genau?

 

 Allzeit bereit, zum Vergrößern anklicken!

Aktiv bin ich im TSV seit ca. 14 Jahren und seit 2002, also seit Beginn dieser Sparte, mache ich Jiu-Jitsu. Seit ca. 2004 bin ich   zudem dort erst als Assistenztrainerin und seit ca. 3 Jahren als Trainerin tätig.


Frage 03:  Wie würdest du Interessierten deinen Sport beschreiben, worum geht es beim Jiu-Jitsu?

 

 

 Beim Tag des Sportes 2010, zum Vergrößern anklicken!

Jiu-Jitsu ist eine alte aus Japan stammende Kampfkunst, die auf dem Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ basiert. Sie wurde sogar schon von den Samurai praktiziert. Das besondere am Jiu-Jitsu ist die Vielseitigkeit. Man trainiert sowohl Würfe (wie vielen aus dem Judo bekannt), Hebel und Festhalter, aber auch Schläge und Tritte. Die Techniken lassen sich in drei große Bereiche einteilen, zum einen natürlich die Selbstverteidigung, zum anderen die Wettkampftechniken, aber auch die Prüfungs- bzw. Showtechniken. Auf der anderen Seite ist das Jiu-Jitsu auch geprägt von Disziplin und geistiger Selbstbeherrschung. Vor allem jüngere Kinder gewinnen ein ganz neues Körpergefühl.



Frage 04:  Hast du persönlich schon Wettkämpfe gewonnen? Nach welchem System erlangt man die verschiedenen Gürtel?

 

 

 Natascha mit rotem Gürtel, zum Vergrößern anklicken!

Die verschiedenen Gürtelgrade (Kyu/ Dan) erlangt man durch das erfolgreiche Ablegen einer Prüfung. Hierzu gehören dann die Falltechniken, die „normalen“ Techniken, aber auch ein theoretisches Wissen, z.B. einiger japanischer Vokabeln, des Notwehrparagraphen, aber auch der ersten Hilfe. Ich habe auch an vielen Wettkämpfen teilgenommen, wobei ich als größten Erfolg den zweiten Platz bei der Europameisterschaft in Schortens 2006 bezeichnen würde.


Frage 05:  Was macht deiner Meinung nach Vereinssport aus?

 

 

Das schöne am Vereinssport ist das Miteinander und der Zusammenhalt, der vor allem in ländlichen Regionen, wie eben Hattstedt herrscht. Obwohl Jiu-Jitsu für die meisten als ein „Solosport“ erscheint, so ist es doch so, dass man als Team zusammenhält, es wird der Sieger gemeinsam gefeiert, aber auch der Verlierer von allen getröstet. Schließlich ist man ein Verein, dessen Clubabzeichen am Ende des Tages (hoffentlich) oben auf dem Siegertreppchen steht. Des Weiteren, da ich ja nicht nur selber trainiere, sondern auch Trainerin bin, ist es toll, die Entwicklung der Kinder zu verfolgen. Wie jeder sicherlich nachvollziehen kann ist das Training mit 20 Fünf- bis Achtjährigen nicht gerade immer einfach. Umso schöner ist es, wenn man dann Erfolge in der Entwicklung der Kinder mitbekommt.


Frage 06:  Was machst du außer deinem Sport noch im Leben, wofür kannst du dich begeistern? Was hörst du für Musik?

 

 

Ich bin zudem noch im Hattstedter Spielmannszug seit vielen Jahren aktiv, sowie in der Jugendfeuerwehr und hoffentlich bald auch der aktiven Feuerwehr. Hin und wieder tanze ich dann auch Disco-Fox, je nachdem, wie es meine Zeit erlaubt. In der freien Zeit, die mir dann noch bleibt, treffe ich mich gerne mit meinen Freunden, lese ein gutes Buch oder mache etwas mit meiner Familie. Am liebsten höre ich, ob man es glauben möchte oder nicht, Rockmusik, gerne auch ältere wie zum Beispiel Queen oder KISS .


Frage 07:  Stell dir vor, du müsstest auswandern und an einem Flecken der Erde noch einmal ganz von vorne beginnen. Wo würde das sein und warum?

 

 Zum Vergrößern anklicken!

Es gäbe zwei Möglichkeiten:

1. Nach London, denn dieses ist eine sehr faszinierende, multikulturelle Stadt, die mich sehr begeistert.

2. An einen schönen Strand mit weißem Sand, blauem Wasser und Palmen irgendwo in der Südsee, ohne Stress und Alltagssorgen.


Frage 08:  Dazu dürftest du 5 Dinge mitnehmen, die dir das Leben erleichtern und etwas angenehmer machen, was würdest du mitnehmen?

 

1. Meine Familie

2. Meine Freunde

3. Ein Auto, jetzt wo ich 18 bin … ;)

4. Ein gutes Buch

5. Mein Jiu-Jitsu Anzug mit allem was dazu gehört …


Frage 09:  Auswahlfrage: Coke oder Pespi? Vollmilch oder Zartbitter? Kalt duschen oder warm duschen? Früh aufstehen oder lange schlafen? Dabei sein oder gewinnen? Sommer- oder Wintertyp? Fernreise oder Städtetour?

 

Coke

Vollmilch

Warm duschen ;) – besonders, wenn es draußen kalt ist

Lange schlafen

Dabei sein ist zwar schön, aber wenn man dann dabei ist, dann will man doch auch gewinnen...

Sommertyp, wenn es nicht zu heiß wird, aber Schnee finde ich trotzdem klasse…

Am besten beides ;)

Frage 10:  Assoziation: Schreibe zu jedem Wort in einem Satz, was du damit persönlich verbindest! a) Vorbild b) Politik c) Wahre Freunde


 

a) Sollte man als Trainer sein

b) Ein sehr interessantes Thema, zu dem es viele verschiedene Meinungen gibt ;)

c) Sind neben der Familie das Beste was einem passieren kann


Frage 11:  Das möchte ich noch sagen.

 

Natasche mit rotem Gürtel, zum Vergrößern anklicken

Der TSV ist nicht nur Fußball, also schaut auch mal beim Jiu-Jitsu vorbei…

Tim - Februar `11

Man muss ihn einfach mögen. 11 Fragen an. -Bart und -Ruhrgestein Willi Wagner


Frage 01:  Willi, stell dich doch bitte kurz vor!


 

Zum Vergrößern anklicken

Ich heiße Willi Wagner, bin 60 Jahre alt und wohne in Hattstedt. Ich bin verheiratet und von Beruf nun Rentner.


Frage 02:  Seit wann bist du beim TSV Hattstedt, was machst du dort genau? In welchen Sportvereinen warst du außerhalb den Toren Hattstedts noch aktiv?

 

 

Ich bin seit 2005 beim TSV. Als erstes bin ich Kreidewart und bei der “Ersten Mannschaft” (1. Herren, Fußball) seit 2007 Betreuer. Ich war unter anderem in den Vereinen Rot-Weiß Unna und SuS Lünern aktiv.


Frage 03:  Wer einmal mit dir ins Gespräch kam, wird sagen: netter Typ, Humor und Dialekt jeweils mit großem Wiedererkennungsfaktor. Wo liegen deine Wurzeln, woher stammst du ursprünglich? Was verschlug dich an die Westküste?

 

Und er wird sagen: dieser Mensch ist sehr zurückhaltend. Um mit mir auf Dauer auszukommen sollte man ehrlich zu mir sein. Ich habe ein Gespür für nicht offene/ehrliche Leute. Meinen Humor habe ich nicht im Keller gelassen, er ist eben trocken, was mancher nicht sofort begreift. Ich komme aus dem Ruhrpott und das ist auch mein Dialekt. An die Westküste kam ich, weil es mir hier gefällt.

Frage 04:  Ich erinnere mich an die AVK-Fußball-WM 2010 in Hattstedt. Wenn man als Helfer an den Turniertagen frühmorgens erschien, hattest du mit Ede jeweils schon mehrere Stunden an Vorbereitungsarbeit auf dem Buckel. Welche Erinnerungen hast du persönlich an die AVK-Fußball-WM und was bedeutet es dir, ein wichtiger Teil dieses erfolgreichen Events zu sein?

 

 

Da ich ein Frühaufsteher bin, habe ich keine Problehme damit, die Arbeiten auf den Plätzen zu machen. Ein solches Event
sollte man öfter durchführen, und ich wäre gerne wieder bereit, dabei zu helfen.


Frage 05:  Definition: Definiere den TSV Hattstedt in nur 5 Worten.

 

 

Gut aufgestellt - Volksnah - Kompetente Ansprechpartner - Breites Sportangebot - Emsiger Vorstand


Frage 06:  Wer sollte deiner Meinung nach die Bundesligatabelle anführen? Welcher Spieler aus dem nationalen- oder internationalen Fußballgeschäft ist dir in puncto Wesenstyp und Charakter am ähnlichsten und warum?

 

Der HSV.

Butt wegen seiner Ruhe und Übersicht.


Frage 07:  Wie man als Spieler Niederlagen und schlechte Phasen wegsteckt, liest und hört man öfter. Wie geht man als Trainer/Betreuer mit bedrückter Stimmung um, und wie motivierst du dich selbst und andere, um wieder Vollgas zu geben?

 

Ich bin nach einer Niederlage nur ganz selten in einer bedrückten Stimmung. Es ist wichtig, sofort wieder den Schalter umzulegen und nach vorne zu schauen.


Frage 08:  Wofür kannst du dich privat noch begeistern, nach welcher Devise lebst du, welche Musik hörst du?

 

Modellbau, da entspanne ich mich.

Meine Devise lautet: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

Am liebsten höre ich gute Rockmusik.


Frage 09:  Du MÜSSTEST alá Frauentausch von RTL II eine Woche lang dein Leben mit einem Prominenten tauschen und die Rolle der anderen Person ausfüllen. Mit wem würdest du tauschen und warum?

 

Im Moment möchte ich mit niemandem tauschen.

Frage 10:  Assoziation: Schreibe zu jedem Wort in einem Satz, was du damit persönlich verbindest! a) Ehrgeiz b) Entspannung c) Freundschaft


 

a.) Es ist sehr wichtig, Ehrgeiz zu besitzen, sonst ist das Bemühen umsonst

b.) Habe ich nachts, wenn ich 6 Stunden schlafen kann.

c.) Sehr wichtig.


Frage 11:  Das möchte ich noch sagen.

 

Willi inmitten seiner Kollegen aus der 1. Herrenmannschaft des TSV Hattstedt, zum Vergrößern anklicken

Ich würde mir wünschen, dass die Ligamannschaft aufsteigt.

Tim - November `10

Ein Kerl wie ein Baum mit einem großen Herzen. 11 Fragen an. -Urgestein Bert Paulsen


Frage 01:  Bertl, stell dich doch bitte kurz vor!


 

   

Bert im Kreise der Familie und in der Firma. Zum Vergrößern anklicken

Ich heiße Bert Paulsen, bin 42 Jahre alt, wohne in Hattstedt, bin seit fast 15 Jahren verheiratet mit meiner Frau Martina und habe 3 Kinder: Svenja (14), Malte (12) und Oke (8), die auch alle im TSV aktiv sind. Von Beruf bin ich Maurer- und Zimmerermeister und seit 16 Jahren selbstständig. Meine Hobbys sind natürlich Fußball (HSV was sonst???), Angeln, Golf, Kreidler-Mopeds sowie das Schrauben daran und Motorrad fahren.


Frage 02:  Dich verbindet eine lange und intensive Beziehung mit dem TSV Hattstedt, welche Stationen hast du bisher schon durchlaufen?

 

 

 

Links als 15-jähriger Teen gegen Nordstrand, rechts mit 42 gegen die HSV-Altliga, 2 mal Waldstadion zum Anklicken!

1975 trat ich in den TSV ein und begann, in den Mini-Buben Fußball zu spielen. Ich durchlief die komplette Jugendabteilung bis zu den 1.Herren. Mit 17 Jahren wurde ich von Gille Eckmann für die 1.Herren freigeholt. So wurde mir eigentlich die A-Jugend zum Teil geklaut!!!! Mit 22 Jahren wechselte ich dann zum zwei Klassen höher spielenden SZ Arlewatt in die Bezirksliga. Nach nur einem Jahr kam ich aber zum TSV zurück, spielte aber auch wiederum nur ein Jahr (25 Saisontore, Trainer Jens-Uwe Lemke), um dann zum Rödemisser SV zu wechseln. Dass ich erst mit 40 Jahren zum TSV Hattstedt zurückkehren würde, hätte ich da nicht gedacht. Meine Tochter Svenja ist in der Leichtathletiksparte, meine 2 Jungs Malte und Oke spielen seit der G-Jugend beim TSV Fußball. Alle Altersklassen von der G-Jugend bis rauf zur 1.Herren habe ich schon als Schiedsrichter gepfiffen. Als Trainer trainierte ich als 19-Jähriger schon mal eine B-Jugend, von 2006 bis 2009 trainierte ich die G- und F-Jugend, wo mein Sohn Oke mitspielte (3 Meisterschaften). Zwischendurch betreute ich für ein halbes Jahr die A-Jugend.


Frage 03:  Wenn dein Name in Verbindung mit dem TSV Hattstedt fällt, wissen die meisten, die schon länger dabei sind, bescheid.
Vielen neueren Vereinsmitgliedern ist aber nicht auf Anhieb klar, wieviel "Bert Paulsen" wirklich im TSV steckt. Kannst du uns darüber etwas erzählen?

 

 

  Als A- und F-Jugend-Coach. zum Vergrößern anklicken!

Mein Vater Peter Paulsen war Mitgründer des FC Hattstedt 1967 (Steht auch in der Festbroschüre). Er starb sehr früh, im Jahr 1974. Da war ich 5 Jahre alt, meine Schwester Tanja 3. Er war auch Herzblutfußballer, so wie ich, leider konnte er es nicht mehr beeinflussen. Deswegen bin ich natürlich dem TSV sehr verbunden und natürlich stolz, dass meine Jungs auch in die Fußstapfen treten. Mit der Selbstständigkeit wurde ich auch zum Sponsor des TSV. 1989 begann ich als Spieler der 1.Herren mit der Stadionzeitung. Inspiriert durch die damaligen Übertragungen des Bundesliga-Fußballs im Radio (damals wurde aus dem Frankfurter Waldstadion berichtet), kam ich auf die Idee, da unser Platz ja auch im Wald liegt, unser Stadion auch Waldstadion zu nennen. Schon war der Name" Hattstedter Waldstadion" geboren!!! Von da an hieß es so bis heute. Zum 6.Geburtstag bekam ich von meinem allerersten Trainer Manfred Thiel in den Mini-Buben eine TSV Hattstedt-Anstecknadel und eine Tafel Ritter Sport geschenkt. So was vergisst man nicht!!!! Die Nadel habe ich immer aufbewahrt und sie beim Festjubiläum getragen!!!! Am Wochenende stehe ich jetzt meist als Schiedsrichter auf dem Platz und pfeife für den TSV!

Frage 04:  In welchen Vereinen warst du bisher noch als Spieler oder Trainer aktiv? Welches Gewicht hat der TSV Hattstedt für dich persönlich in dieser Laufbahn?

 

Als Spieler war ich für den TSV Hattstedt, das SZ Arlewatt,den Rödemisser SV und den Bredstedter TSV aktiv. Ich habe für diese Vereine ca. 650 Punktspiele absolviert und ca. 450 Tore im Herrenbereich erzielt. Der TSV Hattstedt ebnete mir den Weg, auch für andere Vereine erfolgreich zu spielen. Da ich fast die gesamte Karriere immer höherklassiger als der TSV gespielt habe, wusste ich aber: Irgendwann gehts zurück!!!!! Auch in der Altliga macht`s jetzt immer noch Spaß, was man gegen den HSV gesehen hat, und auch die dritte Halbzeit wird ausgiebig praktiziert!!!! Meine Position war/ist meistens Linksaußen oder Mittelstürmer. Als Trainer war ich nur beim TSV tätig.


Frage 05:  Aktuell sieht man dich regelmäßig im Schiedsrichter-Dress und in der Altliga, würdest du in Zukunft gerne wieder ein Traineramt bekleiden?

 

 Im schicken Dress. Zum Vergrößern anklicken

Irgendwann bestimmt. Ich werde aber erstmal versuchen, als Schiedsrichter noch ein wenig aufzusteigen.


Frage 06:  Kommen wir zu den persönlicheren Fragen. Welcher Spieler im nationalen- oder internationalen Fußballgeschäft ist dir deiner Meinung nach am ähnlichsten in Bezug auf Charakter, Spielweise und Wesenstyp?

 

 Eindeutig St.Pauli-Fan ;-) Zum Vergrößern anklicken.

Vom Charakter und Wesenstyp eher Effenberg! Von der Spielweise wohl eher mein damaliges Vorbild Horst Hrubesch, aber ich denke, ich habe mehr Technik und Ballgefühl!!!


Frage 07:  Man kennt dich in der Öffentlichkeit als baumgroßen Kerl, selbstbewusst, direkt und keinen Konflikt scheuend, gibt es auch einen anderen Bert Paulsen, wie ihn nicht jeder kennt?

 

 Familienmensch, hier mit seinen Kindern und Verwandtschaft. Zum Vergrößern anklicken

Ja den gibt`s. Ich habe meiner Frau z.B. einen Heiratsantrag beim Landarzt in Deekelsen gemacht, weil wir die Serie damals so gut fanden. Mein jüngster Sohn Oke steht jeden Morgen 10 min. früher als ich auf, um mit mir noch einen Augenblick zu kuscheln, bevor ich aufstehen- und zur Arbeit fahren muss. Er kriecht unter meine Decke, und wir beide pennen dann so tief, dass meine Frau uns wachrütteln muss!!! Unser Kater Horst (der heißt wirklich Horst!!) kommt meistens nur zu mir zum Kuscheln aufs Sofa!! Und der Bert in den 90 Minuten auf dem Fußballfeld ist ein ganz anderer, als der zu Hause!


Frage 08:  Was würdest du als deine Stärken bezeichnen, was sind deine Schwächen?

 

Meine Stärken sind, fast immer durchzusetzen, was ich für gut und richtig befinde und, dass ich nicht nachtragend bin. Ich habe einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Meine Schwächen sehe ich darin, dass ich fast nie nein sagen kann und oftmals übers Ziel hinaus schieße, was ich manchmal im Nachhinein bereue!!


Frage 09:  Wenn du die Uhr noch einmal zurückstellen könntest, in welchem Lebensjahr würdest du noch einmal ansetzen und warum?

 

Ich denke, zurück zum 15.Geburtstag, weil da die Sturm- und Drangzeit anfing und besonders das Mopedfahren begann. Es war schlichtweg die geilste Zeit, danach kam nur noch Stress! Auch einige Dinge hätte ich dann anders angepackt, im Großen und Ganzen hätte ich`s aber genauso gemacht!

Frage 10:  Du hast neben Beruf, Familie und Sport noch ein ganz anderes großes Hobby, das mit Nostalgie und Pferdestärken zu tun hat. Auch hier steckt eine Menge Herzblut drin. Worum geht es genau?


 

 In Berts Bastelstube, zum Vergrößern anklicken

Ich sammle und restauriere Kreidler-, Zündapp- und Hercules-Mopeds mit 50 und 80 ccm aus meiner früheren Sturm-und Drangzeit. Angefangen hat es damals mit 15. Ich kaufte mir von meinem Konfirmationsgeld eine Hercules-Mofa.Von da an war ich mit dem 2-Rad-Virus infiziert. Mit 16 fuhr ich dann ein Kreidler-Leichtkraftrad. Zugunsten eines Autos verkaufte ich es dann mit 18 schweren Herzens. Doch der Virus blieb. Er schlummerte in mir bis zum Jahr 2000. Dann brach er wieder aus. Ich bastelte und restaurierte und habe nun einige Mopeds wie neu in meinem Moped-Museum stehen.Gefahren wird natürlich auch! Zu sehen unter www.bert-paulsen.de


Frage 11:  Das möchte ich noch sagen.

 

Eigentlich ist alles gesagt, es sollte jedoch nicht so viel beim TSV gesabbelt werden, sondern lieber mehr gemacht werden, so wie z.B. unser Ede das umsetzt. Das hat Hand und Fuß, da wird nicht lang` geschnackt sondern angepackt!!!!
Nur der TSV!

Tim - Oktober `10

An seine Grenzen gehen. 11 Fragen diesmal an. -Ausdauersportler Michael Meiertokrax


Frage 01:  Stell dich doch bitte kurz vor!


Ich heiße Michael Meiertokrax, bin 42 Jahre alt und wohne in Hattstedt. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Meinen Lebensunterhalt verdiene ich im Zentralmarkt in Süderlügum.


Frage 02:  Seit wann bist du beim TSV Hattstedt, was machst du dort genau?

 

 Sportabzeichen-Abnahme, zum Vergrößern anklicken!

Seit 2007 bin ich als Übungsleiter der Leichtathletiksparte des TSV Hattstedt tätig. Im Januar 2009 kam noch die Lauftreffbetreuung hinzu. Eine große Herausforderung war in diesem Jahr die Organisation und Durchführung des Jubiläumslaufs in Hattstedt. Aufgrund der sehr guten Resonanz wird die Laufveranstaltung künftig ein fester Bestandteil der Leichtathletiksparte sein.


Frage 03:  Du bist bei fast jedem Lauf in der Region dabei, was bedeutet dir der Laufsport und was ziehst du für dich persönlich aus so einem Event heraus?

 

 Michael beim Husumer Hafentage-Lauf, zum Vergrößern anklicken!

Ich nehme an Laufveranstaltungen in der Region teil, um mich mit anderen Läufern zu messen. Beim Laufsport gehe ich gerne an meine Grenzen. Es macht mir Freude, auch andere zu motivieren, an ihre Grenzen zu gehen.

Frage 04:  Gibt es einen Lauf, der dich einmal besonders reizen würde?

 

 Michael beim Hamburg-Marathon, zum Vergrößern anklicken!

Bis hin zum Marathon habe ich alles gelaufen, was unsere Region an Laufevents anbietet. In diesem Jahr hat mir der "Lauf zwischen den Meeren" besonders viel Spaß gemacht. Auf lange Sicht hätte es mich gereizt, einmal an einem 100-km-Lauf teilzunehmen.


Frage 05:  In deinem Sport muss man oft den inneren Schweinehund überwinden, um alles aus sich herauszuholen. Kannst du uns dazu etwas erzählen?

 

Mein innerer Schweinehund hat bei mir wenig Chancen. Wind und Wetter halten mich nur begrenzt (Glatteis und Sturm vielleicht) vom Laufen ab. Tempoläufe reizen mich sogar gerade bei schlechtem Wetter. Danach fühle ich mich wie ein kleiner König.


Frage 06:  Was hälst du von Persönlichkeiten wie beispielsweise Joey Kelly, die ja medienwirksam bei fast jeder sportlichen Herausforderung dabei sind?

 

Was das Laufen betrifft, ist Joey mit seinem Körperbau ein Ausnahmetalent. Sein Bekanntheitsgrad führt sicherlich dazu, viele Menschen zum Laufen zu motivieren.


Frage 07:  Ab welchem Alter sollte man mit dem Sport beginnen? Was gibt es dabei zu beachten?

 

Mit Sport sollte man beginnen, wenn man Spaß an Bewegung und Gemeinschaft hat. Dem Alter sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich freue mich immer besonders, wenn unsere Jüngsten aus der Leichtathletiksparte viel Spaß haben und sich auch den Herausforderungen eines Wettkampfs stellen.

Frage 08:  Wofür wirst du dich zukünftig beim TSV stark machen, was ist in Planung?

 

 Mit der Sportjugend Nordfriesland, zum Vergrößern anklicken!

Es würde für mich nichts Schöneres geben, als wenn die Rahmenbedingungen (Laufbahn, Weitsprunganlage, etc.) endlich entsprechend vorhanden wären. Dies würde sicher für manchen Leichtathleten einen weiteren Motivationsschub bedeuten. Für 2011 ist ein Hattstedt-Lauf in Planung. Der Lauftreff wird auch wieder am “Lauf zwischen den Meeren” und weiteren regionalen Veranstaltungen teilnehmen.


Frage 09:  Wofür kannst du dich privat noch begeistern, nach welcher Devise lebst du, welche Musik hörst du?

 

Mein zweites Steckenpferd ist das Radfahren. Hier trainiere ich vorwiegend für den Triathlon (als Mannschaft). Meine größte Herausforderung war es, am “Ostseeman” teilzunehmen. Außerdem bin ich dieses Jahr einen Radmarathon (220 km) mitgefahren. Ich sporte nach dem Motto "Der Schmerz geht - der Stolz bleibt." Eine bestimmte Musikrichtung höre ich eigentlich nicht.

Frage 10:  a) Du dürftest dir eine Schlagzeile in den Husumer Nachrichten in Verbindung mit deiner Person wünschen, wie würde diese lauten? b) Vollende folgenden Satz: " Sportvereine leben Integration vor, da....."


 

Zu a) Der Lauftreff Hattstedt kommt bei dem “Lauf zwischen den Meeren” unter die ersten 10!

Zu b) ...die Nationalität keine Rolle spielt. Die persönliche Bestleistung zählt. Sport kennt keine Grenzen.


Frage 11:  Das möchte ich noch sagen.

 

Die Leichtathletiksparte und der Lauftreff freuen sich immer über neue Gesichter. Also runter vom Sofa ......... kommt vorbei!

Tim - Oktober `10

Zuvor gingen die 11 Fragen an: Vereinspräsident Thorsten Schulze, Leichtathletin Ronja Ohmsen, JSG-Spieler Musa Cengiz, Handballerin Andrea Paysen, JSG-Spieler Lorenz Klein und 1.Herren-Spieler René Ripplinger. Diese Interviews fielen leider einem “PC-Problem” zum Opfer.

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